Ablauf einer Sitzung
Klar, sorgfältig und nachvollziehbar
Eine Atlaslogie-Sitzung ist ruhig und klar aufgebaut. Mir ist wichtig, dass du weisst, was geschieht, und dich während der Sitzung gut begleitet fühlst.
Am Anfang steht nicht die Methode im Vordergrund, sondern du mit deiner aktuellen Situation. Ich nehme mir Zeit für das, was du wahrnimmst, was dich beschäftigt und was dein Körper im Moment zeigt.
Die Sitzung folgt einem strukturierten Ablauf, bleibt aber individuell. Wir gehen Schritt für Schritt vor – aufmerksam, sorgfältig und ohne Druck. Du musst nichts leisten, nichts vorbereiten und nichts beweisen.

Die Sitzung in 5 Schritten
Am Anfang nehme ich mir Zeit für dich und deine aktuelle Situation.
Wir besprechen, was dich zu mir führt, was du wahrnimmst und was für die Sitzung wichtig sein kann – zum Beispiel frühere Stürze oder Unfälle, Operationen, Medikamente, Schwangerschaft, Schlafposition, Stress, Kieferdruck oder wiederkehrende Beschwerden.
So entsteht ein erstes Bild davon, was dein Körper im Moment zeigt und worauf wir in der Sitzung achten.
Danach folgen einfache funktionelle Tests. Dabei wird unter anderem die Beinlänge geprüft und geschaut, wie sich Becken, Haltung und Körperstatik zeigen.
Auch Kopfbewegungen können in die Tests einbezogen werden. So erkenne ich, wie dein Körper auf bestimmte Positionen reagiert und wo er ausgleicht.
Die Tests dienen als Orientierung für die weiteren Schritte.
Die funktionellen Tests zeigen, wie ich in der Sitzung weiter vorgehe. Wenn es sinnvoll ist, werden einzelne Bereiche der Wirbelsäule sanft vorbereitet, bevor der Atlas im Mittelpunkt steht.
Anschliessend ertaste und lokalisiere ich den Atlas sorgfältig. Die Atlas-Zentrierung erfolgt mit einem kurzen, feinen und gezielten Impuls.
Es wird nicht eingerenkt, nicht manipuliert und nicht mit Kraft gearbeitet. Der Körper erhält einen Anstoss, auf den er in seinem eigenen Rhythmus reagieren kann.
Nach der Atlas-Zentrierung kontrolliere ich, wie dein Körper reagiert. Dafür werden einzelne funktionelle Tests wiederholt.
Je nach Ausgangslage können anschliessend weitere Bereiche einbezogen werden – zum Beispiel die Wirbelsäule, der Kiefer oder das Sphenoid, auch Keilbein genannt.
Diese Arbeit erfolgt nicht nach einem festen Schema, sondern richtet sich nach dem, was sich während der Sitzung zeigt.
Danach folgt eine Ruhephase von etwa 20 bis 30 Minuten. Dein Körper bekommt Zeit, die gesetzten Impulse aufzunehmen und darauf zu reagieren.
Nach der Ruhephase folgt nochmals ein funktioneller Test, insbesondere über die Beinlänge. Wenn sich dabei zeigt, dass es notwendig ist, kontrolliere ich den Atlas erneut und setze bei Bedarf einen kurzen, feinen Impuls.
Zum Abschluss besprechen wir kurz, wie du dich wahrnimmst und was für die Zeit nach der Sitzung wichtig ist.
Nach der Sitzung
Nach einer Atlaslogie-Sitzung reagiert jeder Mensch anders. Manche fühlen sich leichter, ruhiger oder klarer. Andere nehmen Müdigkeit, Wärme, Muskelgefühl oder eine veränderte Körperwahrnehmung wahr.
Auch innerlich kann sich etwas zeigen – zum Beispiel Ruhe, Sensibilität oder das Bedürfnis, sich zurückzuziehen. Das muss nicht bewertet werden.
Gib dir danach bewusst etwas Zeit. Trinke ausreichend Wasser und vermeide direkt nach der Sitzung starke körperliche Belastung oder unnötigen Stress.
